WaldZauber - Gesundheitsberatung

ganzheitliche Naturheilkunde und Schamanismus nach abendländischer Tradition

 

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Was ist Schamanismus?

Der Schamanismus ist keine Religion, sondern eine jahrtausendealte Praxis und Weltanschauung über Kräfte, Energien und Spirits des Universums und ist weltweit verbreitet. Die Religion der Menschen die in "schamanischen Kulturen" leben ist oft auch eine Art Naturreligion. Naturreligion und die schamanische Praxis finden mittlerweile immer mehr in die "moderne-westliche" Lebensweise zurück. Naturreligion und Wissenschaft sind kein Widerspruch in sich. Auch wir Europäer haben schamanische Wurzeln, die bis in die Steinzeit reichen und das keltisch-germanische Heidentum war solch eine Naturreligion. Hinweise darauf sind in der keltisch-germanischen Mythologie, in unseren Märchen und antiken Schriften zu finden. Höhlenmalereien und archäologische Funde weisen ebenfalls in ganz Europa auf schamanische Handlungen und schamanisch-spirituelle Vorstellungen unserer Vorfahren hin. Selbst Cäsar hatte von Praktiken bei den Germanen und Galliern berichtet, die sehr stark an die schamanischen Rituale von indigenen Heilern erinnern die wir heute immer noch beobachten können, z.B. sich in ein bestimmtes Tierfell hüllen und sich dann "schlafen" legen.
Was tat dieser Druide da? Indem er sich in das Tierfell hüllte, konnte er den Kontakt zu diesem Tiergeist leichter herstellen. Er legte sich "schlafen" - der Druide begab sich auf die schamanische Reise, konnte Botschaften von diesem Tiergeist erhalten und somit z.B. auch die Tierherden zur Jagd ausmachen.

SchamanismusDas Interessante ist, erst wenn wir unsere heimischen Mythen und Märchen mit dem schamanischen Weltbild betrachten, wird uns vieles klar, z.B. die sprechenden Tiere, oder der Sturz in den Brunnen bei Frau Holle. Der Brunnen / Wasser, ein Übergang in die andere Welt.

Schamanische Praktiken, egal welcher Tradition, sind die ursprünglichsten Heilbehandlungen auf der geistigen Ebene. Wie oben schon erwähnt, dienten sie auch oft dazu bei der Jagd das Wild aufzuspüren. Die schamanische Arbeit und das schamanische Weltbild beruhen auf dem Wissen und Erleben einer beseelten Welt. Das Körper, Geist und Seele miteinander verbunden sind und mit allem in Wechselwirkung stehen. Die schamanische Praxis ist einer von vielen Wegen zum Austausch mit der geistigen Welt und Naturgeistern (Orts-, Pflanzen-, Tier-, Erdgeister etc.), Ahnengeistern u.a. die, wie auch wir Menschen, Teil der göttlichen aufbauenden und abbauenden Schöpferkräfte und von ihnen durchflutet sind.

Was macht einen Schamanen aus?
Der Kontakt und Austausch mit der geistigen Welt und Naturgeistern und das schamanische Reisen machen noch keinen Schamanen aus. Die schamanische Praxis ist ein gutes Werktzeug für Schattenarbeit, in denen man seinen eigenen "Dämonen" und Ängsten begegnet und diese nach Möglichkeit auflöst. Dort kann Mensch dem eigenen Selbst wieder-begegnen, es ist ein Weg zu den eigenen Wurzeln und das Erwachen / Rückerinnern der eigenen Seelen-Natur.
Schamanen haben einen Heilauftrag, den sie aus der geistigen Welt erhalten haben und von ihren "Verbündeten", meist aus der Welt der Naturgeister, initiiert und gelehrt werden. SchamanInnen arbeiten in der schamanischen Trance mit Hilfe ihrer Verbündeten und wenden am Klienten / Klientin Techniken an, wie
Seelenanteilrückholung nach traumatischen Erlebnissen und Schock, Sterbebegleitung in Form von schamanischen Reisen, Extraktion von Fremdenergien und Anhaftungen, Reinigungs- und Kraftrituale für den Körper / Aura, Wohnraum und Landschaften, sie sind Heilkundige, Berater, kennen die Mysterien, Lieder und "alten Geschichten".
Oft gibt es während der Lehr- und Initiationszeit auch noch weltliche Lehrer. Die "Lehrzeit" ist ebenfalls begleitet von Schattenarbeit und dem Weg zu den eigenen Wurzeln. Schamanische Krisen sind meist Bestandteil der Initiation. Diese Krisen können schwere Krankheiten, Unfälle, Schicksalsschläge etc. sein, in dem sich das ganze bisherige Leben auf den Kopf stellt, man selbst auf "null" reduziert wird, in den Abrund des Todes blickt um dann wie Phönix aufzuerstehen und sich neu zusammen setzt. Danach ist man nicht mehr der / die Selbe. und der Kontakt nach "Drüben" ist intensiver. Die Berufung zum Schamanen / Schamanin und die damit besonders einhergehende eigene Reflektion und Schattenarbeit sind ein lebenslanger Weg.

Unter Schamanismus wird ein spirituelles Phänomen verstanden, welches zuerst von den Völkerkundlern bei verschiedenen indigenen Völkern Sibiriens beobachtet und beschrieben wurde. Die weit verbreitete Annahme, der Schamanismus stelle die spirituelle Praxis der Steinzeitmenschen dar, wurde im 19. Jahrhundert geprägt. Es wurde dann im Laufe der Zeit während weiterer Forschungen der Begriff "Schamane" und "Schamanismus" auf alle ähnlichen Phänomene weltweit angewendet.
Der Begriff "Schamanismus" wurde vom deutschen Lehnwort "Schamane" abgeleitet; letzteres setzte sich gegen Ende des 17. Jahrhunderts in Deutschland durch. Es stammt ursprünglich vom tungusischen "šaman", für dessen weitere Ethymologie es verschiedene Ansichten gibt. Das Wort könnte eine Ableitung von der tungusischen Wurzel ša- (denken, wissen) sein. Ein anderer Versuch den Ursprung des Wortes zu interpretieren geht auf die mandschu-tungusische Bedeutung "mit Hitze und Feuer arbeiten" zurück. Die Ausdrücke "denken, wissen, mit Feuer arbeiten" benennen die Arbeit eines Schamanen schon ganz gut.
Schaman*innen sind "Wissende" - sie sind Berater, Heilkundige und Vermittler zwischen dem Diesseits und der geistigen Welt / nichtalltäglichen Wirklichkeit. Während ihrer Arbeit treten sie bewußt in einen veränderten Bewußt-Seins-Zustand, der schamanischen Trance. In dieser Trance hat die Schamanin Kontakt zur geistigen Welt / der nichtalltäglichen Wirklichkeit und ihren Geisthelfern (Krafttiere, Engel etc.) welche sie während der schamanischen Tätigkeit, z.B. dem Heilritual, beraten und mithelfen. Diese Trance wird, je nach Intensität, begleitet von "feurigen Energien", welche sich durch schwitzen und starker Wärme bemerkbar machen. Der Kontakt zu der geistigen Welt, den Naturgeistern und Tätigkeiten bei Heilzeremonien sind natürlich auch ohne schamanische Trance möglich. Bestimmte schamanische Heilrituale und Visionen haben allerdings eine stärkere "Kraft" und "Deutlichkeit" durch diese Trance in Verbindung mit den Spirits und Verbündeten.

Bei EEG-Untersuchungen an den Universitäten in München und Wien wurde nachgewiesen, dass es im Trancezustand zu einer Ausprägung von Thetawellen kommt, wobei die Alphawellen in (langsamere) Thetawellen übergehen und das elektrische Potenzial der Kortex-Oberfläche um einige tausend Microvolt steigt. Außerdem kommt es im Blut zu einer Erhöhung von Adrenalin, Noradrenalin und Cortison, was zu Blutdruckabfall und Pulsanstieg führt. Mystische Erfahrung und Trance sind biologisch real und naturwissenschaftlich wahrnehmbar, so Prof. Dr. Erich Roth, von der Medizinischen Universität Wien, Klinik für Chirurgie/Forschungslabor.

Es finden im menschlichen Gehirn, während der Trance, noch weitere phsikalische und biochemische Veränderungen statt. Lesen Sie hierzu und über die Frage "Wie verläuft Heilung", zwei sehr interessante Artikel von Prof. Dr. Erich Roth, auf der Homepage der FSS (Foundation for Shamanic Studies Europe).
Trance - alles nur Neurochemie? und Heilung läuft über die Emotion

 

Segnende Göttin

 

Ich praktiziere Core-Schamanismus (Kernschamanismus), den ich mit meinem keltisch-germanisch-animistischen Weltbild und teilweise christlichen Einflüssen erweitert habe.
Der Anthropologe Michael Harner hat auf seinen Studienreisen zu den indigenen Völkern viele unterschiedliche schamanische Varianten kennen gelernt und wurde von Schamanen in die schamanische Praxis eingeweiht. Aus diesen Erkenntnissen heraus entwickelte er den Core-Schamanismus, der die wichtigsten Grundelemente der schamanischen Techniken enthält und ohne bewußtseinsverändernde Substanzen angewendet wird. Das wichtigste Instrument dabei ist die Trommel. Es ist aber auch möglich jedes andere Instrument zu benutzen mit dem monotone rhythmische Klänge erzeugt werden können, wie z.B. die Rassel. Durch einen schnellen monotonen Rhythmus wird die schamanische Trance erzeugt, in der Kontakt zu den geistigen Helfern (z.B. Krafttiere oder Schutzengel) aufgenommen wird, die schamanische Reise und / oder Heilrituale ausgeführt werden.
Es ist Michael Harners Verdienst, der westlichen Welt den Schamanismus verständlich nahe gebracht zu haben.

Es geht mir nicht darum schamanische Praktiken indigener Völker zu kopieren und zu missbrauchen, sondern meine eigenen schamanischen Wurzeln zu finden und zu Er-Leben. Über die Praktiken des keltisch-germanischen Schamanismus ist heute leider nicht mehr viel bekannt. Daher ist es nicht möglich diesen zu rekonstruieren, das möchte ich auch garnicht. Aber ich kann mich von meinen Visionen auf den schamanischen Reisen, unseren Überlieferungen und den archäologischen Funden, die die Zeit überdauert haben, inspirieren lassen.

 

Im gelebten Schamanismus gibt es keine religiösen Dogmen.
Es ist möglich, Core-Schamanismus in jedem religiösen und spirituellen Weltbild anzuwenden.

 

Spiritualität geht nicht durch den Verstand
so wenig wie die Liebe

(nach Hermann Hesse)

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© Bilder und Inhalt: Birgit Jakubzik ab Dezember 2012

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